Dass Michael Hap auch in der kommenden Spielzeit 2020 Headcoach der Langenfeld Longhorns sein wird, ist eigentlich keine überraschende Meldung. Schließlich ist der 47-Jährige mit kurzer Unterbrechung seit über zwei Jahrzehnten das Gesicht des Football-Zweitligisten (GFL2) und hat bei den Longhorns schon so ziemlich alles miterlebt. Diesmal allerdings musste Hap tatsächlich einen Moment überlegen, ehe er die Zusage für seine 22. Spielzeit bei den Longhorns gab, denn ihm lagen ausgesprochen lukrative Angebote von anderen attraktiven Mannschaften vor. „Am Ende des Tages habe ich mich aber wieder für die Longhorns entschieden. Wir haben hier in den letzten Jahren richtig viel aufgebaut. Das betrifft die Mannschaft generell, viele einzelne Spieler, aber auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Wir sind auf einem guten Weg, entwickeln uns Jahr für Jahr weiter, und dazu möchte ich weiter meinen Beitrag leisten“, erklärt Hap.

Als Haps Entscheidung, bei den Longhorns zu bleiben, feststand, dürfte es im Verein ein großes Aufatmen gegeben haben, denn ein Weggang des Headcoaches hätte eine wohl kaum zu schließende Lücke gerissen – was unter anderem daran liegt, dass Hap auch abseits des Sportlichen bei vielen organisatorischen Fragen seine Finger im Spiel hat. „Ich bin sehr froh, dass Michael uns erhalten bleibt, weil wir hier bei den Longhorns nachhaltig etwas aufbauen möchten und er dafür genau der richtige Mann ist. Es gibt keinen, der diesen Verein besser kennt als er. Er ist ein Stück weit einfach das Gesicht der Longhorns“, sagt Langenfelds General Manager Bernd Joch.

Quelle/Text: RP-Onlne; Martin Römer